Es ist geschafft! Nach vielen Jahren, zig Rezepten und noch viel mehr Versuchen habe ich letzte Woche den perfekten Käsekuchen gebacken! Meine beste Freundin, die Personenwaage, könnte ein Lied von meiner Käsekuchenhistorie singen wenn sie die Kausalität meiner Gewichtsprogression der letzten Jahre kennen würde. Aber mit dem Probieren ist ja jetzt Schluss. Oder ist die Kenntnis, wie man den optimalen Käsekuchen backt, eher kontraproduktiv? Ich weiß es (noch) nicht!

Den Ausgangspunkt hatte ich ja schon im Mai 2018 hier zusammengefasst.

Was heißt jetzt in meinen Augen „perfekt“?

  1. Der Käsekuchen hat einen hervorragenden Geschmack
  2. Die Konsistenz ist eher fluffig/cremig
  3. Vom Rand her fällt der Kuchen nicht zur Mitte hin total ein
  4. Die Oberfläche ist schön hellbraun und nicht (sehr wenig) gerissen

Das bedeutet, es geht hier sowohl um die Zusammensetzung der Zutaten wie auch die genaue Vorgehensweise bei der Zubereitung. Beides könnt Ihr meinem neu veröffentlichen Rezept entnehmen.

Die größte Hürde war die Zusammensetzung der Zutaten. Zuviel Magerquark – schmeckt nicht. Zuviel Mascarpone – schmeckt, ist aber recht fettig, reißt gerne und ist eher kompakt fest. Mit Boden – ist dem Geschmack nicht entscheidend zuträglich, hält den Kuchen aber besser in Form. Durch regelrecht mathematische Berechnungen habe ich solange an der Gesamtmasse im Verhältnis zum reinen Fettgehalt geschraubt bis es letztendlich gepasst hat. Insbesondere die Fluffigkeit, die der Käsekuchen trotz Mascarpone und Sahnequark aufweist, hat mich total begeistert.

Bei der Zubereitung streiten sich die Gelehrten. Die Backofentür während des Backvorgangs auf keinen Fall öffnen oder doch den Käsekuchen für kurze Pausen rausnehmen und dann weiterbacken. Ich habe mich für letztere Methode in Verbindung mit dem vertikalen Einschneiden am Rand entschieden. Diese Methode trägt meiner Meinung nach ganz maßgeblich dazu bei, dass die Oberfläche nicht bzw. nur wenig einreißt.

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